SüdLeasing
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Damit wir uns noch besser verstehen

Um die Kommunikation zwischen Ihnen und uns zu optimieren und um unnötige Missverständnisse zu vermeiden, haben wir dieses Lexikon entwickelt. Die vielen Einträge und Erläuterungen werden Sie gewiss hilfreich und informativ finden – auch wenn Sie mal gar nicht mit uns reden wollen, sondern einfach zum großen Thema Leasing etwas recherchieren möchten. Klicken Sie einfach auf den Begriff und schon wissen Sie mehr.


A 
Abnahme
 
Abschlusszahlungen
 
Abschreibungszeit
 
Absetzung für Abnutzung (AfA)
 
Abtretung
 
Abwicklung von Leasing-Verträgen
 
Aktivierung
 
Amortisation
 
Andienung
 
Angebotswege im Leasing
 
Ankaufsrecht
 
Anschaffungskosten
 
Anschluss-Leasing-Vertrag
 
Auflösung von Leasing-Verträgen
 
Auslaufende Leasing-Verträge
 

B
 
Bargain Purchase Option
 
Barwert
 
Barwert-Test (IAS/IFRS/US-GAAP)
 
Besitz
 
Bestellung
 
Big-Ticket-Leasing
 
Bilanzneutralität
 
Bonitätsprüfung
 
Buchwert
 
Buy-and-Lease
 

C
 
Capital Lease
 
Cross-Border-Leasing
 

D
 
Dauerschuldzinsen
 
Degressive Leasing-Raten
 
Dienst-/Firmenwagen-Leasing
 

E
 
Eigentum
 
Eintritt in die Bestellung
 

F
 
Fälligkeit von Leasing-Raten
 
Finance Lease
 
Finanzierung
 
Finanzierungsleasing
 
Flotten-Leasing
 
Fonds-Leasing
 
Forfaitierung
 
Full-Service-Leasing
 

G
 
Gewährleistung
 
Grundmietzeit (Grund-Leasing-Zeit)
 

H
 
Hersteller-Leasing
 
Herstellungskosten
 

I
 
Immobilien-Leasing
 
Instandhaltung
 
Internationale Leasing-Bilanzierung
Internationale Leasing-Bilanzierung
Die leasingbezogenen Regelungen der beiden wichtigsten internationalen Rechnungslegungssysteme IAS/IFRS und US-GAAP sind einander ähnlich, jedoch nicht inhaltsgleich. Die Zurechnung des Leasing-Objekts richtet sich im Grundsatz danach, inwieweit die mit dem Eigentum an dem Objekt verbundenen Chancen und Risiken vom Leasing-Geber oder vom Leasing-Nehmer getragen werden. Das Leasing-Objekt wird bilanziell dem Leasing-Geber zugerechnet (sog. Operating Leasing), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

- Es darf nicht vereinbart sein, dass am Ende der Laufzeit des Leasing-Vertrages dem Leasing-Nehmer das Eigentum an dem Leasing-Objekt übertragen wird (Transfer of Ownership).

- Dem Leasing-Nehmer darf keine Kaufoption eingeräumt werden, deren Ausübungspreis deutlich unter dem für den Ausübungszeitpunkt zu erwartenden Marktwert des Leasing-Objekts liegt, sodass von vornherein die Ausübung der Option als hinreichend sicher angesehen werden kann (Bargain Purchase Option).

- Die Laufzeit des Leasing-Vertrages darf sich nicht auf den überwiegenden Teil der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Leasing-Objekts erstrecken. Unter US-GAAP gilt diesbezüglich eine Laufzeitobergrenze von 75 % der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (Economic Life). Letztere ist nicht mit der im deutschen Handels- und Steuerrecht maßgeblichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gleichzusetzen, sondern übertrifft diese regelmäßig.

- Zu Beginn des Leasing-Vertrages muss der Barwert der vom Leasing-Nehmer während der gesamten Laufzeit zu leistenden Mindest-Leasing-Zahlungen (einschließlich eines garantierten Restwerts) den Verkehrswert des Leasing-Objekts unterschreiten (Recovery of Investment). Unter US-GAAP gilt diesbezüglich eine Barwertobergrenze von 90 % des Verkehrswertes.

Unter IAS/IFRS wird zusätzlich verlangt, dass das Leasing-Objekt nicht so beschaffen ist, dass es ohne wesentliche Veränderung nur von dem speziellen Leasing-Nehmer genutzt werden kann (d. h. es darf kein Spezial-Leasing vorliegen). Darüber hinaus erfolgt nach IAS/IFRS neben der Prüfung der vorstehenden Voraussetzungen zusätzlich eine Beurteilung des Gesamtbilds der Verhältnisse. Dabei können folgende Merkmale gegen eine Zurechnung des Leasing-Objekts beim Leasing-Geber (d. h. gegen das Vorliegen eines Operating Lease) sprechen:

- Der Leasing-Nehmer kann das Leasing-Verhältnis auflösen, wobei er die damit verbundenen Verluste des Leasing-Gebers zu tragen hat.

- Gewinne oder Verluste aus Schwankungen des Restwerts des Leasing-Objektes fallen dem Leasing-Nehmer zu.

- Der Leasing-Nehmer hat die Möglichkeit, das Leasing-Verhältnis zu einer wesentlich unter der marktüblichen Miete liegenden Anschlussmiete zu verlängern.

Werden die vorstehenden Kriterien für einen Operating Lease nicht erfüllt, so erfolgt die Zurechnung des Leasing-Objekts beim Leasing-Nehmer. Derartige Leasing-Geschäfte werden unter IAS/IFRS als Finance Lease, unter US-GAAP als Capital Lease bezeichnet.
Investitionsrisiko
 

K
 
Kauf
 
Kaufoption
 
Kilometer-Leasing-Vertrag
 
Kommunal-Leasing
 
Kündigung
 

L
 
Laufzeit
 
Leasing
 
Leasing-Bemessungsgrundlage
 
Leasing-Erlasse
 
Leasing-Geber
 
Leasing-Nehmer
 
Leasing-Objekt
 
Leasing-Quote
 
Leasing-Raten (Degressive)
 
Leasing-Vermögen
 
Leasing-Vertrag / Anschluss-Leasing-Vertrag
 
Leasing-Vertragsarten
 
Lieferung
 

M
 
Mehrerlös
 
Miete
 
Mietkauf
 

N
 
Nebenkosten
 
Neubau-Leasing
 

O
 
Objekte
 
Objektgesellschaft
 
Objektprüfung
 
Operating-Leasing
 

P
 
Preisgefahr
 
Progressive Leasing-Zahlung
 
Public Private Partnership
 

R
 
Restwert
 
Rückgabepflicht
 

S
 
Sach- und Preisgefahr
 
Sale-and-lease-back-Verträge
 
Sicherheiten
 
Small-Ticket-Leasing
 
Software-Leasing
 
Sonderzahlung
 
Spezial-Leasing
 

T
 
Teilamortisation
 

U
 
Uebernahme
 
Umdeutung
 
Umtausch
 
Untergang
 

V
 
Veräußerungserlös/Verwertungserlös
 
Verkehrswert
 
Verlängerung
 
Vermieterpfandrecht
 
Versicherung
 
Vertragsprüfung
 
Verzug
 
Vollamortisation
 

Z
 
Zubehörhaftung